| Wenn auch schon einige Jahre bekannt, so sind doch
Touch-Screens (auch teilweise Touch-Panel genannt, touch =
berühren) noch eine relativ junge Spezies der
Mensch-Maschine-Kommunikation (HMI = Human to Machine Interface).
Mittlerweile sind sie bekannt in Massen-Anwendugen wie PDA's,
Spielautomaten und Check-In-Maschinen auf Flughäfen.
Der einzigartige Vorteil von Touch-Screens besteht darin, dass der
Bildschirm gleichzeitig als Eingabe-Medium ohne Maus und Tastatur dient:
Auf dem Bildschirm werden wandelbare Teilflächen definiert und
dargestellt, durch deren Berührung der Benutzer Eingaben tätigen kann.
Die Gestaltungsmöglichkeiten in grafischer Darstellung und
Benutzerführung sind dadurch nahezu grenzenlos.
Das bietet die Chance, einfache, werkstattgerechte und logisch
strukturierte Benutzeroberflächen zu schaffen.
Für die Maschinenbedienung bietet die Touch-Technik wesentliche
Vorteile:
- Wegfall von komplizierten Computer-Tastaturen
- Wegfall von "sensiblen Mäusen"
- d.h. Wegfall von Bedienelementen, welche nicht unbedingt als
"werkstattgerecht" zu beurteilen, weil sie eher für
Büro-Finger und Büro-Umgebung geeignet sind.
- Zwang der Entwickler, im Vergleich zu Windows eigene und
vereinfachte und logischere Benutzeroberflächen zu schaffen.
- problemlose, weil raumsparende Integration in die Maschine.
Probleme, die man nicht verschweigen muss:
- Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Touch-Technologien. Die
Entscheidung für die Richtige ist nicht ganz einfach.
- es fehlt an einer sogen. "taktilen Rückmeldung" bei
Berührung der sensitiven Flächen
- ein Schutz gegen versehentliche Betätigung nach EN ...sowieso ist
nicht gewährleistet. Somit müssen gefahrbringende Start-Befehle
durch zusätzliche (vertiefte) Schaltelemente eingeleitet werden.
- Zur Schonung der Bedienfläche bei einem "Unterbau" mit
Flachbildschirm (Flat-Screen) ist eine Betätigung mit einem stumpfen
Stift aus Holz oder Plastik anstelle mit Fingern dringend ratsam:
- Verschleiss der Oberfläche wird verringert
- Putzaufwand (Fett und Schmutz der Finger) wird verringert
- Exaktheit (Signifikanz) der Betätigung wird verbessert.
Die genannten Probleme könnten mit "vandalensicheren" extrem
teuren und voluminösen "gekrümmten" Technologien (Braun'sche
Röhre aus Glas), wie man sie von Spielautomaten kennt, teilweise
eliminiert werden. Der Putzaufwand zumindest bliebe jedoch derselbe, wenn
man die Dinger mit den Fingern bedient.
Fazit:
Die Handhabung der Maschinen-Steuerung ist werkstattorientiert und
denkbar einfach. Alle Daten und Anweisungen werden komfortabel mit einem
Plastikstift am Touch-Screen eingegeben. Komplizierte und (staub-)
empfindliche Geräte wie Maus oder Tastatur sind nicht nötig.
Der Touch-Screen ist vollkommen und kompakt in das Maschinendesign
integriert und stellt mit der ganzen Maschine eine Einheit dar.
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